Pilotprojekt Community Nurses

Community Nurses entlasten im Rahmen eines präventiven Gesundheitskonzepts Angehörige und stationäre Einrichtungen. Sie fungieren als zentrale Ansprechpersonen für eine wohnortnahe gesundheitliche Versorgung und Prävention. Im Zuge eines Pilotprojekts nehmen Anfang 2022 die ersten Pflegefachkräfte ihre Arbeit in den Gemeinden auf.

Community Nurses sind zentrale Ansprechpersonen, die Pflegebedürftige und pflegende Angehörige beraten, präventive Hausbesuche durchführen, den Pflegebedarf erheben und Pflege niederschwellig organisieren. Durch den Einsatz von Community Nurses soll dem Wunsch vieler pflegebedürftiger Menschen, möglichst lange zu Hause zu leben, nachgekommen werden. Diesem Wunsch soll nicht nur niederschwellig, regional und wohnortnah, sondern auch bedarfsorientiert entsprochen werden.

Indem die spezialisierten Pflegepersonen die Vernetzung zwischen Menschen und Leistungserbringer:innen übernehmen und die Koordination verschiedener Leistungen, Therapien und sozialer Dienstleistungen übernehmen, spielen sie eine zentrale Rolle im Bereich der Vorsorge.

In einem Pilotprojekt sollen bis zum Jahr 2024 österreichweit vorerst 150 Community Nurses zusätzlich zum bestehenden Gesundheitspersonal ihren Dienst antreten, die ersten Personen beginnen bereits Anfang 2022. Deren Dienstleistungen werden durch Mittel aus dem Aufbau- und Resilienzplan der Europäischen Union in Höhe von 54 Millionen Euro finanziert.

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