4LIFECHANGERS – Psoriasis: Schuppenflechte geht (auch) unter die Haut

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Folge 14: Etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung sind von Psoriasis, besser bekannt als Schuppenflechte, betroffen. Und diese ist weit mehr als eine Hauterkrankung – wir erklären, warum. Weiteres Thema der Sendung: Tipps zum Lindern von lästigen Pollenallergie-Symptomen.

Die Schuppenflechte ist die zweithäufigste Hauterkrankung – doch leider hört es bei Entzündungen der Haut selten auf. Oftmals geht die chronische Entzündung mit weiteren Krankheiten einher, die Betroffenen das Leben schwer machen.

Psoriasis – das Chamäleon unter den Hautkrankheiten

„Wenn etwas rot ist und schuppt auf der Haut, wenn es verdickt ist, haben die sogenannten Hautgesunden eine Abstoßungsreaktion (…). Sie fühlen sich nicht wohl, besonders wenn die Patienten (…) im Bad sind, oder in der Sauna – da hat man das Gefühl das ist ansteckend, und daher werden Patienten mit Psoriasis stigmatisiert“, erklärt Dr. Johann Bauer, Dermatologe und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV). So oder so ähnlich geht es vielen Menschen mit Psoriasis. Die Hauterkrankung ist glücklicherweise nicht ansteckend, kann allerdings genetisch vererbt werden. Auslöser der Erkrankung: Belastungen unterschiedlicher Art.

„Neben den mechanischen Belastungen, also wenn man (…) eine Verletzung hat, gibt es natürlich auch interne Belastungen. Das ist ganz typisch, dass die Psoriasis ausgelöst werden kann durch psychische Belastungen, durch Stress, durch Operationen„, so Bauer. Das führt in den meisten Fällen zu schuppigen, entzündeten Stellen auf der Haut. Juckreiz und Scham sind da vorprogrammiert. Damit ist es allerdings selten getan, denn Psoriasis geht häufig mit Nebenerkrankungen einher.

Psoriasis: Vorläufer für Arthritis

„Die Psoriasis kann Vorläufer für eine Arthritis sein (…). Das sind lokalisierte Schwellungen an den Fingergelenken – typischerweise Zehengelenken – kann aber auch die großen Gelenke betreffen und in weiterer Folge die Achsengelenke, also an der Wirbelsäule. Das kann sehr unangenehm werden und ist natürlich etwas, was man (…) viel stärker behandeln muss“, fasst Bauer zusammen. Genauer gesagt mit immunsuppressiven Medikamenten. Für eine klassische Schuppenflechte reicht in der Regel eine Cortison-Creme. Umso wichtiger ist eine zeitgerechte Diagnose und Behandlung der Erkrankung, um weitere Nebenerkrankungen, wie beispielsweise eine Fettleber oder Herz-Kreislauferkrankungen, zu vermeiden. Mehr dazu im Beitrag.

Mehr zur Psoriasis erfahren Sie hier: www.meinehautgesundheit.at/psoriasis/

Weiteres Thema der Sendung: Symptome der Pollenallergie lindern

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