4LIFECHANGERS – 3-2-1 Jugger! Der Sport der etwas anderen Art

Folge 23: Bei 4Lifechangers geht es um Gesundheit und Wohlbefinden – und da darf der Sport auch nicht zu kurz kommen. Deshalb waren wir für die aktuelle Folge auf der Donauinsel, um mit dem Team von Jugger Vienna ihren unbekannten, aber umso spassigeren Sport auszuprobieren.

Zweikämpfe und Sci-Fi

Was aussieht wie ein wilder und chaotischer Kampf ist tatsächlich eine Randsportart, die eine Menge an Köpfchen und taktischem Verständnis erfordert. Stephan Längle, Vorstand von Jugger Vienna, spielt schon seit X Jahren Jugger und ist nach wie vor vom abwechslungsreichen Spiel begeistert: „Ich finde an dem Sport super, dass er so vielfältig ist, weil es eben Elemente vom Duellieren hat, vom Fechten, aber es auch sehr strategisch – man muss sehr schnell sein. Außerdem ist es wichtig, dass man miteinander kommuniziert, dass man schaut das alles passt: wo ist der Ball, wo ist der Läufer, wo sind alle anderen Spieler, dadurch sind die Punkte immer ganz unterschiedlich”, erklärt er.

Und um die Punkte, die es zum Sieg braucht, geht es beim schnellen Teamsport. Nur der Läufer darf den Ball transportieren und in die Endzone ablegen. Die restlichen Spieler:innen sind dafür verantwortlich, dem Läufer den Weg freizuhalten – was oftmals in spekakulären Zweikämpfen mündet. Ist ein:e Spieler:in getroffen, muss diese:r für fünf Zählschläge, aussetzen. Die Spielgeräte, auch Pompfen genannt, werden in Handarbeit selbst gebaut – zu unbekannt ist die Sportart für professionelle Ausrüstung. Seinen Ursprung hat der Sport übrigens in einem Sci-Fi Film aus den 80ern.

Fair Play

Das Besondere am Sport: Fair Play wird hier wirklich groß geschrieben. Da die Kontakte im Zweikampf auf Ehrlichkeit beruhen, ist ein fairer Umgang miteinander essentiell, um Spaß zu haben. Denn: „… das Besondere ist eigentlich von Anfang an gewesen, dass es ein Mixed Gender Sport ist, dass man halt als Frau einfach mitspielen kann und nicht anders behandelt wird. Das ist der Grund, warum ich angenfangen hab”, erzählt die Spielerin Rosi. Und Stephan stimmt ihr zu: „Es ist jeder willkommen, der das mal ausprobieren will, einfach sportsachen mitnehmen und am besten eine Email vorher schreiben und vorbeikommen”. Mehr dazu im Beitrag.

 

 

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